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The City of Angels

  -   15. März 2019

Wenn der Film Hangover zum Leben erwacht, dann sind wir dem Klassiker nach natürlich in Las Vegas. Auch für Felix hat ein Wochenende gereicht, um nicht nur das Excalibur aus den Augen zu verlieren, sondern gleichzeitig auch noch sein Portemonnaie und Handy. Doch nicht nur der Film lehrt uns, dass wenn man den Abend Revue passieren lässt, man die ein oder andere Erkenntnis über die Aufenthaltsorte von Personen und eben auch Gegenständen haben kann. So kam es dazu, dass Felix mir – äußerst stolz – im Skype Interview davon erzählt, dass er tatsächlich das Glück hatte alles wiederzufinden, was in Vegas nun wirklich fast an ein Wunder grenzt.
Wenn Ihr Euch jetzt fragt, ob es tatsächlich möglich ist an einer Partneruni in Las Vegas zu studieren, muss ich schmunzelnd darüber nachdenken, ob es dort überhaupt jemals eine Universität geben wird, die nicht im Zusammenhang mit schönen Frauen, Casinos, Partys und lange Nächte steht. Für den ein oder anderen wäre dies sicherlich ein Traum – für Felix ging es jedoch an die UCLA in Los Angeles. Was sich für ihn jedoch nicht weniger als ein Traum darstellte. Seine zwei Antworten auf die Frage nach seinen Highlights, brachte zunächst das Las Vegas Abenteuer hervor, doch daraufhin folgte: „Ganz ehrlich Carina, alles hier fühlt sich an wie ein Highlight. Mein Leben hier ist mein Highlight!”

L.A. LIFESTYLE

Nun mit dem Strand, Hollywood, Ski- und Hiking Gebieten direkt um die Ecke ist dies natürlich auch mehr als verständlich. Felix hat in einem Studentenwohnheim direkt auf dem Campus mit anderen internationalen Studierenden gewohnt, welches nicht nur den Las Vegas Trip angeboten hat. Neben einem super Angebot von 200 $ für zwei Übernachtungen im Excalibur, Tickets für Marshmello und einem Mietwagen, ging es für die Gruppe zum Beispiel auch in den Yosemite Park und zum Antelope Canyon.

Wer denkt, dass Las Vegas das einzige Abenteuer von Felix gewesen ist, der hat noch nicht seine Story von der Canyon Wanderung gehört. Während er vollkommen überwältigt von der Natur und den Landschaften dort schwärmt, fügt er den Tipp hinzu, die Zeit im Blick zu behalten und warme Jacken einzupacken. Denn nach viereinhalb Stunden, die er und seine Gruppe brauchten um auf 3.200 m Höhe zu gelangen, ging es für ihn im T-Shirt, mit Taschenlampe und GPS im Dunkeln wieder zurück. Gut, wenn man dann wenigstens nicht ganz alleine ist. Aber das war er durch sein Wohnheim sowieso nie. Während andere in Apartments weit ab vom Campus wohnten, ist direkt außerhalb seines Zimmers immer etwas los gewesen. Für 1,500 $ ist dort nicht nur die Miete, sondern auch Essen und Trinken mit enthalten. Für ein Leben im teuren Kalifornien ist das definitiv von Vorteil. Was Felix ein wenig Schade fand ist, dass man durch getrennte Wohnheime nicht wirklich in Kontakt mit den Einheimischen kommt. Was ihn jedoch nicht davon abhält, jedem der danach fragt, genau diese Wohnmöglichkeit wärmstens zu empfehlen.

STUDY AT UCLA

Getrennte Wohnheime waren zudem auch nicht der einzige Grund, weshalb man wenig mit den Kaliforniern selbst zu tun hat. Bei seiner Kurswahl konnte Felix zwischen den normalen und den sogenannten „Extention Kursen“ wählen. Letztere sind für Berufstätige ausgelegt und finden damit am Abend statt. Felix konnte diese Kurse zunächst nur durch einen Zufall besuchen, da er seine Wunschkurse sonst nicht bekommen hätte, aber es stellte sich für ihn gleich als doppelt so gut heraus. Während die Kurse zu einer weitaus angenehmeren Zeit starteten, kam hinzu, dass diese gleich dreimal weniger kosten, als die regulären. Da die UCLA eine der wenigen „Abroad“ Partnerhochschulen der EMS ist (keine Exchange Uni), müssen die Kosten für das Semester hier selbst getragen werden. Mit insgesamt nur 800 $ für alle Kurse, konnte Felix also weiterhin Gebrauch von seiner Glückssträhne machen.

An amerikanischen Hochschulen ist das Angebot an extracurricularen Kursen ziemlich groß. Zudem kommen die verschiedenen Studentenverbindungen hinzu, welche jedoch öfter relativ hohe Mitgliedsbeiträge verlangen. Diese Tatsache und die Überschneidungen mit seinen Abendvorlesungen hat dazu geführt, dass Felix in seinem Semester keinen Clubs beigetreten ist. Mit einem Fitnessstudio, einem Sportplatz und einem Pool auf dem Campus, hat er dadurch allerdings auch nicht allzu viel verpasst. Nach eigener Aussage ist der Campus derart riesig gewesen, dass Felix sich in den ersten Tagen nur mit Google Maps zurechtfinden konnte.

THEORY ‚N‘ PRACTICE

Über seine Kurse berichtet Felix, dass diese besonders international und praxisbezogen aufgebaut seien. Viele in seinem Entrepreneurship Kurs standen kurz davor ihr eigenes Business aufzubauen und konnten daher den direkt Anwendungsbezug nutzen. Die Noten setzen sich aus den verschiedenen Aufgaben, aber unter anderem auch aus der Anwesenheit (15%) zusammen. Mit 70 % kann man an der UCLA die Kurse bestehen, während dieser Wert sich an der EMS auf 50 % beläuft. Dies führt im Endeffekt dazu, dass die Note aus dem Auslandssemester auf die Skala der EMS umgerechnet werden muss. Wer hier also nicht aufpasst, findet sich schnell mit einer schlechteren Note wieder als von welcher er zuvor ausgegangen war. Für Felix war das Niveau der Kursinhalte jedoch niedriger, als das, was er bisher aus Deutschland kannte. Die EMS sei für ihn ergiebiger vom Inhalt gewesen, während auf der UCLA die Theorie eine untergeordnete Rolle spielt. Was für ihn wiederum zu einem besonders guten Mix geführt hat, da er sein erlerntes Wissen von den Semestern zuvor, so direkt in die Praxis umsetzen konnte.

Für Felix war sein Auslandssemester also von vorne bis hinten anders aufgebaut, als alles was er bisher kannte. Während er normalerweise morgens früh in die Uni kam, ging es für ihn stattdessen erstmal zum Skaten an den Venice Beach. War der Strand für manche Tage mal zu weit weg – kein Problem, mit den Lime Rollern war er ja quasi direkt am Campus Pool. Und wenn es abends mal nicht in die Uni ging, dann stand entweder der Sonnenuntergang am Santa Monica Pier oder Feiern gehen in Hollywood auf dem Programm. Ihr merkt, dass man so langsam die Aussage vom Anfang nachvollziehen kann:

Das Leben in Los Angeles ist das Highlight.

Wenn Ihr erfahren möchtet, wie ein halbes Jahr Kalifornien einen persönlich verändert, könnt Ihr das gerne bei Felix in Erfahrung bringen (felix.schehl@ems.de). Er, wie auch die meisten anderen, wird Euch mit einem Strahlen im Gesicht von seinen Erfahrungen erzählen.

Wer hat's geschrieben?

Carina Schulte

Carina Schulte studiert International Business mit der Spezialisierung im Marketing-Bereich. Das vergangene Semester hat sie im Ausland in Mexiko verbracht.
Neben ihrem Studium ist sie als Werkstudentin im Marketingteam der EMS angestellt und ist hier insbesondere für Social-Media Tätigkeiten zuständig.

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