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Ein gutes Jahr? Studierende auf den Spuren des Weins

  -   14. Januar 2014
Quelle: Free-Photos/pixabay.com

Das Weinbaugebiet Rheinhessen, in dem Mainz liegt, ist das größte Anbaugebiet Deutschlands. Jedes Jahr im Herbst vor der Weinernte werden die Winzer der Region nervös und stellen sich die Frage: „Wird der Wein in diesem Jahr besonders gut?“ Eine Gruppe von EMS-Studierenden machte sich auf die Spuren des Weins und sprach mit zwei Weinexperten.

weinwanderung

Quelle: EMS Mainz

„Momentan hängen wir mit der Vegetation hintendran, da das Frühjahr kühl war, aber wenn es in den kommenden Wochen vor der Ernte noch viel Sonne gibt und dadurch Zucker gebildet wird, ist wieder alles offen“, erklärte uns der Weinexperte Stephan Schöller. Zum Zeitpunkt unserer Weinwanderung durch die Bodenheimer Weinberge konnte der Experte also noch nicht vorhersagen, ob 2013 ein guter Jahrgang wird.

Stephan Schöller ist ein Spezialist für Weinanalytik und berät die Bodenheimer Winzer in der Optimierung ihrer Weine. Das Weinhandwerk ist hochkomplex und es kommt auf die Kombination vieler Faktoren, wie Rebsorte, Bodenbeschaffenheit im Weinberg und das Wetter an, damit ein Wein gut wird. Um aber so wenig wie möglich dem Zufall zu überlassen greifen die Winzer zu Tricks. So zeigte uns Schöller beispielsweise wie die Veredelung durch eine Pfropfrebe funktioniert. Dabei wird der Rebpflanze im Weinberg ein Trieb eines besonders guten Rebstocks „transplantiert“, um so den größten Feind der Rebe, die Reblaus, zu bekämpfen.

Rheinhessische Weißweine sind Weltspitze

Generell ist die Rebe ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Rheinhessen. Mit über 26.000 Hektar Rebfläche ist das Anbaugebiet das Größte in Deutschland. Mehr als 2,6 Millionen Hektoliter werden jährlich produziert. Am beliebtesten sind vor allem die Weißweine. 70 Prozent der Gesamtproduktion entfallen auf diese Weinsorte. Bei den Weißweinen gehört Rheinhessen zur Weltspitze und ist zum Beispiel besonders bekannt für die Rebsorte Riesling.

Wein ist „hip“

Dominic Leber vom Weingut Kastanienhof gehört zu den 6000 Winzern in Rheinhessen. So kurz vor der Weinernte ist er besonders gespannt: „Als Winzer ist man immer abhängig von der Natur und jeder Jahrgang ist anders.“ Eine Vorhersage über die Qualität des Jahrganges 2013 kann auch er noch nicht treffen.

Der 31-Jährige, der zusammen mit seinen Eltern das Weingut führt, zählt zur jungen Winzergeneration und meint, dass der Weingenuss in den letzten Jahren zunehmend auch bei jungen Leuten „hip“ geworden sei. In Mainzer Kneipen greifen die jungen Leute immer öfters zum Weinglas und selbst im Fußballstadion wird Weinschorle ausgeschenkt, wo gemeinhin eher Bier als das Lieblingsgetränk der Fans zählt.

Wird Wein bei jungen Leuten immer beliebter?

Uns  konnte Dominic Leber schon mal überzeugen. Bei einer Weinprobe im Weingut Kastanienhof durften wir die Weine selbst probieren. Wir waren wirklich überrascht, wie unterschiedlich die verschiedenen Weinsorten doch schmecken. Und obwohl uns das Wetter zu Beginn noch einen Strich durch die Rechnung zu machen schien, wurde es noch einmal richtig sonnig. Vielleicht ein gutes Omen für den Weinjahrgang 2013.

Wer hat's geschrieben?

Björn Rolleter

Nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann begann Björn ein Studium in General Management. Durch dieses interessiert er sich besonders für wirtschaftliche Themen und bloggt darüber hinaus auch zu verschiedenen Fragestellungen rund ums Studium.

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