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Neben dem Job bis zum Masterabschluss – Ein Zeitinvestment, das sich lohnt

,   -   6. August 2018
EMS Student Jan-Robert Bachmann zieht Bilanz über sein berufsbegleitendes Studium

Mit Investitionen und Rendite kennt sich Jan-Robert Bachmann bestens aus. Der gelernte Bankkaufmann ist bereits mehrere Jahre bei der Deutschen Bank tätig, zunächst als Senior Berater Private Banking und seit Juli dieses Jahres hat er die Leitung einer Wiesbadener Filiale übernommen. Doch damit nicht genug: seit August 2015 ist er außerdem Student an der European Management School (EMS) im berufsbegleitenden Bachelorstudium Internationales Management. Ganz klar, dass Bachmann gut kalkuliert hat, damit sich der zeitliche und finanzielle Einsatz, den ein Studium neben dem Job mit sich bringt, auch lohnt. Nun steht er kurz vor seinem Studienabschluss und zieht Bilanz über seine Studienzeit und seine zukünftigen Pläne.

Quelle: EMS Mainz
Quelle: EMS Mainz
Herr Bachmann, Sie sind nun schon in Ihrem vorletzten Studiensemester angekommen – was waren für Sie Gründe, sich für ein berufsbegleitendes Studium zu entscheiden?

Als ich nach 13 Jahren Schullaufbahn mein Abitur abgelegt hatte, wollte ich das Leben in der Praxis, im Beruf, kennen lernen. Schon früh wusste ich, dass ich eher Praktiker als Theoretiker bin. Nach weiteren 2 Jahren hatte ich meine Berufsausbildung zum Bankkaufmann erfolgreich bestanden und bereits das erste Jahr eigenverantwortliche Vollzeittätigkeit bei der Deutschen Bank erlebt. Schnell habe ich verstanden, dass der Arbeitsmarkt immer anspruchsvoller und akademischer wird. Zudem begegnen wir im digitalen Zeitalter neuen Herausforderungen in Job und Leben. Damit ich für meinen Arbeitgeber interessant bleibe, habe ich nach einem berufsbegleitenden Studium gesucht, mit dem ich weiterhin in Vollzeitbeschäftigung bleiben kann.

Es gibt ja unterschiedliche Formate der beruflichen Weiterbildung – was hat für Sie letztendlich den Ausschlag gegeben, sich für die EMS zu entscheiden?

Bei meiner Hochschulsuche war es mir sehr wichtig, einen Partner zu finden, mit dem ich meinen Horizont erweitern, mein Business English schärfen, einen starken Praxisbezug erhalten, Managementfähigkeiten erlernen und viele Insights erhalten kann. All‘ das hat mir die EMS ermöglichen können. Vor allem durch die Top-Qualität ihrer Dozenten habe ich mich in allen Fähigkeiten verbessern können und mein Wissen erweitern dürfen. Viele Professoren und Dozenten haben in bedeutenden Positionen gearbeitet oder geforscht und können wichtiges Know-how weitergeben, was einen sehr wertvollen Erfahrungsschatz darstellt.

Sie stehen nun kurz vor Studienabschluss, beginnen bald mit dem Schreiben Ihrer Bachelor Thesis und werden Ihr Studium in der Regelstudienzeit abschließen. Ein Studium neben dem Job bedeutet ja auch immer einen zeitlichen Mehraufwand; welche Erfahrungen haben Sie gemacht im Blick auf die Vereinbarkeit von Beruf und Studium? Und letztendlich sollte ja auch das Privatleben nicht zu kurz kommen.

Dazu kann ich ganz klar sagen, dass dies ein Einstellungsthema ist. Ein berufsbegleitendes Studium bedeutet immer auch ein konsequentes Zeitmanagement; und nur, wenn ich von Beginn an sowohl gegenüber dem Studium als auch gegenüber dem damit verbunden zeitlichen Mehraufwand eine positive Einstellung habe, wenn ich genau weiß, wofür ich das Studium aufnehme, kann ich Beruf und Studium bestmöglich miteinander kombinieren. Habe ich Selbstzweifel, ob ich ein Studium neben dem Job schaffen kann, sollte ich zuerst daran arbeiten. Aber hier kann ich nur Mut machen: man lernt, seine Zeit einzuteilen – übrigens auch ein genereller Mehrwert für das Berufsleben! Je weniger Zeit mir zur Verfügung steht, desto durchdachter und gezielter setze ich diese Zeit ein und lebe nicht mehr einfach so in die Woche hinein. Ich überlege mir genau, wie viel Zeit ich wofür brauche und nutze die noch verbleibende Zeit umso bewusster, plane auch meine Freizeit und nehme mir z.B. für Freunde und Familie gezielt Zeit

Wie hat Ihr Arbeitgeber Ihre Ambitionen, sich neben dem Job akademisch weiterzubilden, aufgenommen? Wurden Sie darin unterstützt, z.B. finanziell oder durch zeitliche Freiräume?

Ja, meine Entscheidung für ein berufsbegleitendes Studium wurde sowohl von meinem Arbeitgeber als auch von meinen Kollegen sehr positiv aufgenommen. Zeitlich konnte ich mich immer nach meinem Studium richten; darin hat mich mein Arbeitgeber zu einhundert Prozent unterstützt. Und auch die Kollegen haben mir viel Anerkennung und Respekt gezollt.

Welches Resumé ziehen Sie, wenn Sie auf die vergangenen drei Jahre zurückblicken? Welchen Mehrwert haben Sie aus Ihrem Studium gewonnen, beruflich und persönlich?

Ein großer sowohl persönlicher als auch beruflicher Mehrwert ist das schon angesprochene Zeitmanagement. Das lernt man durch ein berufsbegleitendes Studium definitiv. Persönlich habe ich mich außerdem im Blick auf das Halten von Vorträgen weiterentwickelt. Das ist etwas, was ich immer schon gerne – und ich denke, auch ziemlich gut – gemacht habe, aber durch die zahlreichen Präsentationen im Studium ist man sehr gut trainiert, wenn es beruflich darum geht, vor Menschen zu stehen und einen Vortrag zu halten.

Auch konkret für meine Aufgaben bei der Deutschen Bank hat das Studium entscheidende Pluspunkte mit sich gebracht. Die im Studium behandelten Themen werden häufig aus Sicht eines Industrieunternehmens betrachtet, was mir als Banker sehr zugute kommt. Viele meiner Kunden arbeiten in der Industrie und dadurch, dass ich sozusagen aus ihrer Perspektive studiert habe und mich auch regelmäßig mit meinen Kommilitonen aus unterschiedlichen Branchen und Unternehmen ausgetauscht habe, kann ich mitreden und die Anforderungen meiner Kunden viel besser nachvollziehen.

Meine Spezialisierung auf den Bereich der Wirtschaftspsychologie hat mir vor allem menschlich sehr viel mitgegeben. Zum einen habe ich gelernt, den Menschen bewusster wahrzunehmen. Gerade in Konfliktsituationen denke ich nun darüber nach, was der Auslöser für die Problematik sein könnte und suche vor diesem Hintergrund nach einer Lösung. Zum anderen betrachte ich mich persönlich aber auch wesentlich selbstreflektierter und habe gelernt zu verstehen, warum ich in bestimmten Situationen gerade auf diese oder jene Art und Weise entschieden habe.

Sie haben sich ja erst kürzlich beruflich weiterentwickelt und sind zum Filialleiter aufgestiegen – führen Sie dies auch auf Ihr Studium zurück?

In gewisser Weise hat das Studium sicherlich seinen Anteil an dem Aufstieg. Durch meine fachliche und persönliche Weiterentwicklung aufgrund des Studiums freue ich mich auf die neuen Aufgaben; auf Grundlage der betriebswirtschaftlichen Inhalte des Studiums kann ich jetzt in bestimmten Themen, wie z.B. der Kostenrechnung, noch besser mitreden. Als Filialleiter habe ich z.B. sämtliche Kosten meiner Filiale zu steuern und kann dies nun viel besser bewerten.

Sie sprechen das Zeitinvestment an, das ein berufsbegleitendes Studium mit sich bringt. Offensichtlich hat sich für Sie der Einsatz rentiert, denn Sie spielen mit dem Gedanken, auch noch ein Masterstudium anzuschließen. Welche Gründe sprechen für Sie konkret für ein Masterstudium und was sind Ihre Erwartungen daran?

Durch ein Masterstudium steigert man seinen Marktwert, man macht sich noch interessanter für den Arbeitsmarkt. Mittlerweile studieren sehr viele junge Menschen, so dass ein Bachelorabschluss bei den meisten schon zum Standard gehört. Durch einen Masterabschluss habe ich die Möglichkeit, mich noch einmal zusätzlich zu qualifizieren. Außerdem macht es mir Spaß, mich noch weiter zu spezialisieren und noch tiefer in die Materie einzusteigen – gerade, wie in meinem Fall, in den Bereich der Psychologie.

Haben Sie zum Abschluss noch eine Empfehlung oder einen Tipp für jemanden, der mit dem Gedanken spielt, ein berufsbegleitendes Studium aufzunehmen?

Meine größte Empfehlung: Nehmt jede Vorlesung mit! Wenn man voll konzentriert an die Arbeit geht (und auch mal das Handy ignoriert) reduziert das den Zeitaufwand zu Hause immens! Gerade die kleinen Gruppen und der intensive Dialog mit den Professoren machen es sehr einfach, viel Input mitzunehmen. Wer das zu nutzen weiß, hält auch die Vor- und Nachbereitung des Stoffs in überschaubarem Rahmen.

Grundsätzlich kann ich alle jungen Leute, die besondere Ziele für ihren Beruf hegen, nur ermutigen, das berufsbegleitende Studium an der EMS zu wagen, denn das Zeitinvestment lohnt sich bestimmt!

Vielen Dank, Herr Bachmann, für das Gespräch und für die Zeit, die Sie sich genommen haben! Viel Erfolg für den bevorstehenden Studienabschluss und Ihre weiteren beruflichen Ziele.

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