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Kurztrip nach Bali

  -   10. November 2014

Kleine Unterbrechung meines Aufenthaltes in Taiwan: ein Kurztrip nach Bali, um meine Kommilitonin Nadja während ihres Auslandssemesters zu besuchen.

Kurztrip nach Bali

Kurztrip nach Bali, Quelle: Nils Finger

Der Kurzbeschreibung Balis in meinem Reiseführer kann ich nur zustimmen: „Das Mallorca der Australier mit einer Mischung aus indischem Verkehrschaos und entspanntem Südseeinsel Flair.“ Der dicht bebaute Süden der indonesischen Urlaubsinsel wird ganz klar vom Tourismus beherrscht. Australische Surfer und Souvenirverkäufer prägen das Bild von „Kuta“.

Traumhafte Apartments für Austauschstudenten

Nadjas Apartment sowie die Partneruniversität befinden sich im Nachbarort Jimbaran. Allerdings sind die Ortsgrenzen hier schwer erkennbar, da diese Region fast lückenlos bebaut ist. Nadjas Studenten-Apartment ist ein Traum. Geräumiges Wohnzimmer, Küchenzeile, Hanglage mit Blick bis ans Meer und Putzfrau inklusive…so lebt es sich also als Austauschstudent auf Bali. Das einzige was fehlt ist der Schreibtisch, aber auf der Liege neben dem eigenen Pool kann man auch wunderbar lernen.

Ubud – Gemüsemarkt, Reisfelder und viele Affen

Nördlich der Hauptstadt Denpasar ändert sich das Erscheinungsbild Balis langsam. Die Stadt Ubud wird in Reiseführern als perfektes Beispiel einer traditionellen balinesischen Stadt beschrieben. Hier findet man viel vom traditionellen Charme Balis. Es offenbart sich einem eine exotische Welt ganz ohne Billabong, Quiksilver und Co. Der Balanceakt auf dem dünnen begehbaren Grad zwischen den Reisfeldern in das nächste Tal bei Tegalalang ist eine einmalige Erfahrung. Die Reisbauern sind hier mit der Ernte ihrer Felder beschäftigt, entfalten aber jederzeit ein natürliches Lächeln in die Linse meiner Kamera.

Rice Fields north of Ubud - Bali, Indonesia

Rice Fields north of Ubud – Bali, Indonesia, Quelle: Nils Finger

Frühmorgendlicher Marktplatz-Besuch

Wer wissen möchte woher die Zutaten stammen, die abends im lokalen Warung (typisch balinesisches Restaurant) in Form von Nasi Goreng, Nasi Kampur oder Curryeintopf kredenzt werden, sollte unbedingt morgens um sechs Uhr den Markplatz von Ubud aufsuchen. Das Areal im Stadtzentrum, (das zu humaneren Tageszeiten hauptsächlich kitschige Schnitzereien offeriert) dient früh morgens als Umschlagspunkt für den regionalen Nahrungsmittelhandel. Einheimische zerren hier zerfledderte Hühner aus eng gestopften Käfigen, Marktschreier bewerben lautstark ihr Gemüse. Zwischendrin stehe ich als verlorener Europäer, dem bisher nur die Hälfte der angebotenen Früchte in der Frankfurter Kleinmarkthalle unter die Augen gekommen ist. Hier allerdings doppelt so groß, bunt und geschmackvoll wie in Deutschland.

Ubud food market - Bali, Indonesia

Ubud food market – Bali, Indonesia, Quelle: Nils Finger

Begegnung mit Makaken im Monkey Forest

Monkey Invasion in Ubud

Monkey Invasion in Ubud, Quelle: Nils Finger

Wir lassen uns die wohl bekannteste Touristenattraktion, den Monkey Forest, natürlich nicht entgehen. Der Monkey Forest sind diverse Tempelanlagen, die komplett vom Urwald eingenommen sind und unter strenger Herrschaft einer Makakenarmee stehen. Zwei kleine Tipps die einem den Aufenthalt erleichtern und das perfekte Affe-auf-der-Schulter-Foto liefern:
1. Zeigt immer nur EINEM Affen unauffällig, dass ihr im Besitz einer Banane seid, ansonsten setzen Heerscharen pelziger Biester den Sprint an
2. Tragt keine trägerlosen Tops und zurrt den Gürtel lieber ein Loch enger wenn ihr nicht in Unterwäsche dastehen wollt

Jimbaran Fish Market

Für mich das Highlight des Bali-Trips. Hierher verirrt sich so schnell kein westlicher Tourist. Der 30 Meter lange Wellblechverschlag zeigt sich zunächst als wenig einladend und gibt sich erst beim Eintritt als Fischmarkt zu erkennen. Im Inneren ist es kühl und der erwartet penetrante Fischgeruch hält sich erstaunlich in Grenzen. Selbst zu meiner Ankunft am späten Nachmittag ist die Vielfalt der marinen Fauna atemberaubend … vor allem für den deutschen Nordseeurlauber, der den Fischmarkt als eine graue Mischung aus Scholle und Hering kennt. Neben Makrele, Red Snapper und großen Shrimps stechen farbenprächtige Papageifische ins Auge und der ein oder andere Hai, Barrakuda oder Rochen.

Choose your fish @ Jimbaran fish market - Bali, Indonesia

Choose your fish @ Jimbaran fish market – Bali, Indonesia, Quelle: Nils Finger

Nach langem Stöbern enden wir den Rundgang mit einer 1,5 kg Makrele, 1 kg getigerten Garnelen und diversen Tropenfischen für 4 Personen. Alles in allem circa 4 kg frischsten Fisch für umgerechnet 12 Euro. Direkt neben dem Markt hat ein geschäftstüchtiger Balinese einen riesigen Grill aufgebaut um eben solche Käufer zu beglücken, die es kaum noch erwarten können ihre frischen Köstlichkeiten übers Feuer zu halten. Der „Tante-Emma-Laden“ nebenan verkauft zwar eigentlich nur Wasser und Süßigkeiten, auf Anfrage schaltet der hilfsbereite Besitzer für uns aber seinen Reiskocher an. Nach 20 Minuten finden wir uns mit einem wahrlichen Festmahl wieder.

Weitere Artikel von Nils Finger:
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Kuriose Verbote!
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Nils Finger

Nils Finger absolvierte sein Auslandssemester 2014/15 in Taiwan. In seinen Blogartikel berichtet er über seine Erfahrungen.

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