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Fastnachts-Knigge fürs Büro: So benehmen Sie sich in der Narrenzeit richtig

  -   6. Februar 2015
Quelle: Madeinitaly/pixabay.com

Im Februar erreicht die Fastnachts-Zeit ihren Höhepunkt. Gerade in den Hochburgen wie Mainz wird das oft auch am Arbeitsplatz gefeiert. Doch wie so oft im Büroalltag gibt es auch hier klare Benimmregeln. Wir haben die wichtigsten Regeln zusammengefasst.

Am kommenden Donnerstag beginnt wieder der Ausnahmezustand in Mainz: Die „Meenzer Fassenacht“ geht auf die Zielgerade und alle Narren feiern die fünfte Jahreszeit. Auch am Arbeitsplatz knallen dann oft die Korken, es wird gelacht und die Stimmung ist ausgelassen. Aber Vorsicht! Zu ausgelassen sollte die Stimmung nicht werden. Schließlich handelt es sich um Ihren Arbeitsplatz und auch die närrische Jahreszeit rechtfertigt keine Exzesse im Büro. Generell gilt natürlich: Tun Sie nichts, was Sie später bereuen könnten. Wir haben einige Grundregeln zusammengestellt, damit Fastnacht im Büro nicht zum Karrierekiller wird.

Das ist erlaubt

„Helau“

In Mainz gehört es selbstverständlich dazu sich mit einem fröhlichen „Helau“ eine schöne Fastnacht zu wünschen. Auch im Büro spricht nichts dagegen seine Kollegen so zu begrüßen. Doch beachten Sie unbedingt diese wichtige Unterscheidung: In Mainz und Düsseldorf heißt es „Helau“, in Köln dagegen „Alaaf“. Machen Sie auf keinen Fall den Fehler und verwechseln Sie dies. Manch närrischer Kollege könnte Ihnen das übel nehmen.

Witze reißen:

Humor und Spaß sind wichtige Zutaten für eine gelungene Fastnacht und warum sollte die gute Stimmung vor dem Büro Halt machen? Machen Sie also ruhig Witze und versuchen Sie den Büroalltag, wo es geht, aufzulockern. Alles sollte aber im Rahmen bleiben. Das heißt: Machen Sie keine anzüglichen Witze oder sexuelle Anspielungen. Denn das könnte als „Belästigung am Arbeitsplatz“ aufgefasst werden und dann muss der Arbeitgeber einschreiten.

Sich verkleiden:

Für viele sind die Kostüme das Highlight an Fastnacht. Hier kann jeder seiner Fantasie freien Lauf lassen. Auch im Büro können lustige Verkleidungen die Stimmung aufhellen. Vorausgesetzt natürlich Ihr Chef macht den Spaß mit. Klären Sie dies unbedingt vorher ab. Natürlich sollten Sie auch hier darauf achten, dass die Verkleidung angemessen ist. Machen Sie auf keinen Fall ironische Anspielungen auf Ihren Chef, Kollegen oder Ihre Firma. Auch sollten Sie nicht zu viel Haut zeigen. Das könnte schnell zu einem ungewollten Ruf führen. Und wenn Sie an dem Tag einen wichtigen Kundentermin haben, lassen Sie die Verkleidung lieber ganz weg.

Das ist verboten

Krawatte abschneiden:

Viele Närrinnen machen sich an der Weiberfastnacht einen Spaß daraus ihrem Chef die Krawatte abzuschneiden. Aber gehen Sie hier besser mit Fingerspitzengefühl vor. Zwar wäre es vom Chef naiv an einem solchen Tag den teuersten Schlips anzuziehen, aber ohne dessen Einwilligung darf die Krawatte nicht abgeschnitten werden. Wer es trotzdem macht, kann im schlimmsten Fall sogar mit rechtlichen Schritten rechnen. In Essen musste eine Arbeitnehmerin deswegen sogar Schadensersatz zahlen.

Zu viel Alkohol trinken:

Wie bei allen Firmenfeiern gilt natürlich auch bei der Fastnachts-Party im Büro: Trinken Sie nicht zu viel Alkohol! Ein paar Gläschen sind okay, aber kennen Sie Ihre Grenzen. Wer nämlich ausfallend wird, riskiert seine Karriere nachhaltig zu schädigen.

Blau machen:

Weder Weiberfastnacht noch der Rosenmontag sind gesetzliche Feiertage. Narren können natürlich Urlaub beantragen, aber ein Recht darauf besteht nicht. Erteilt der Chef seine Einwilligung nicht, gilt Fernbleiben als Arbeitsverweigerung und kann abgemahnt werden. Werden Sie allerdings nach Fastnacht krank und können daher am Aschermittwoch nicht ins Büro, haben Sie zumindest arbeitsrechtlich mit keinen Konsequenzen zu rechnen. Dies gilt als unverschuldete Arbeitsunfähigkeit. Nur ist das von Chefs oft nicht sehr gerne gesehen und eventuell lässt er Sie das an anderer Stelle spüren. Daher achten Sie auch beim bunten Fastnachts-Treiben besser auf sich selbst!

Wer hat's geschrieben?

Simon Wächter

Als Masterstudent war Simon kurz vor seinem Berufseinstieg. Arbeitsmarktentwicklungen, Bewerbungstipps und Jobprofile interessierten ihn daher brennend, aber auch weitere spannende Themen aus Wirtschaft und Studentenleben sind nicht zu kurz gekommen.

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