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Erfolg im Praktikum: Tipps und Tricks

  -   21. Juni 2015
Quelle: Free-Photos/pixabay.com

Praktika zählen heute als der erste Schritt in den Job und sind gerade für Studierende unvermeidbar geworden. Auf jeden Fall sind Praktika eine gute Chance wertvolle Einblicke ins Arbeitsleben zu sammeln. Hier erklären wir, wie Ihr Praktikum zum Erfolg wird und was Sie besser bleiben lassen.

Für viele Studierende sind Praktika nicht mehr wegzudenken. Hier können Sie bereits während ihres Studiums erste Arbeitserfahrungen sammeln und auch wertvolle Kontakte im Berufsleben knüpfen. Mit guter Leistung und etwas Glück kann das Praktikum sogar Sprungbrett zu einem Trainee oder einer Festanstellung sein. Kritiker hingegen halten Praktika, vor allem Langzeitpraktika, für Ausbeutung. Doch auch wenn Ihnen nach dem Praktikum keine Festanstellung winkt, bieten Praktika trotz aller Kritik viele Vorteile für den zukünftigen Karriereweg:

Auch wenn heute immer mehr Studiengänge großen Wert auf Praxisbezug legen, ist doch der Großteil des Gelernten eher theoretisch. Im Praktikum haben Sie die Möglichkeit die Theorie in der Praxis zu erproben und sammeln so wichtige Erfahrungen, wie Sie Ihr Wissen anwenden können. Denn Unternehmen suchen vermehrt nach Berufseinsteigern, die bereits Praxiserfahrung haben. Zudem haben Sie die Möglichkeit in Ihre Wunschbranche hinein zu schnuppern. So können Sie herausfinden, welche Branche und Tätigkeit wirklich zu Ihnen passt. Das erleichtert Ihnen die spätere Berufswahl und Sie können sich auch während des Studiums bereits spezialisieren. Doch damit Ihr Praktikum auch zu einem Erfolg wird, sollten Sie einiges beachten:

So hinterlassen Sie im Praktikum einen guten Eindruck

  • Ergreifen Sie Initiative:Seien Sie nicht schüchtern, sondern versuchen Sie aktiv Ihren Kollegen zu helfen. Warten Sie nicht nur auf Aufgaben, sondern überlegen Sie selbstständig, wo Sie sich einbringen können. Behalten Sie Augen und Ohren offen und versuchen Sie Situationen zu erkennen, in denen Not am Mann ist. Bieten Sie dann Ihre Hilfe an. Ihre Kollegen und Ihr Chef werden dies zu schätzen wissen!
  • Fragen Sie bei Unklarheiten nach: Fragen kann gerade einen Praktikanten vor vielen Fehlern bewahren. Sie sind neu in der Tätigkeit und meist noch unerfahren. Dafür haben auch Ihre Kollegen Verständnis und helfen Ihnen gerne weiter. Allerdings sollten Sie auf keinen Fall dieselbe Frage zweimal stellen. Das wirft ein schlechtes Licht auf Sie und Ihre Lernfähigkeit.
  • Seien Sie sich für nichts zu schade: Gerade zu Beginn Ihres Praktikums erhalten Sie meist eher einfach Tätigkeiten. Denn Ihre Kollegen können Sie noch nicht einschätzen und versuchen Sie so zu testen. Ärgern Sie sich also nicht über teils banale Tätigkeiten, sondern erfüllen Sie diese zuverlässig und zur vollen Zufriedenheit. Ihre Kollegen werden dann schnell Ihr wahres Können erkennen und Ihnen spannendere Aufgaben zuteilen.
  • Gestalten Sie Ihr Praktikum mit: Ein Praktikum bietet Ihnen eine super Gelegenheit Ihre persönlichen Interessen zu vertiefen. Interessiert Sie ein Bereich oder ein Projekt besonders, sprechen Sie die verantwortlichen Kollegen einfach an und fragen Sie, ob Sie mitarbeiten dürfen. So können Sie sich spezialisieren und zeigen zudem Ihre Motivation.
  • Knüpfen Sie Kontakte: Im Praktikum können Sie bereits Ihr berufliches Netzwerk aufbauen. Gerade für den Berufseinstieg wird Vitamin B immer wichtiger. Versuchen Sie also Ihre Kollegen kennenzulernen und gehen Sie offen auf diese zu. Gehen Sie z.B. mit diesen Mittagessen oder betreiben Sie Smalltalk in der Kaffeepause. Ihre Kollegen werden Sie so als offenen, freundlichen und sympathischen Praktikanten in Erinnerung behalten. Das kann Ihnen später noch viel helfen!

Gefahren: Das sollten Sie im Praktikum auf keinen Fall tun!

Doch in einem Praktikum lauern gerade für noch unerfahrene Studierende viele Stolpersteine. Folgende Punkte sollten Sie unbedingt vermeiden:

  • Zu spät kommen: Ständiges zu spät kommen oder früher gehen ohne Absprache geht natürlich gar nicht! Ansonsten sollten Sie auch Arztbesuche rechtzeitig ankündigen und auch wichtige, private Termine frühzeitig mit Ihrem Vorgesetzten absprechen.
  • Besserwisser sein: Auch wenn Ihnen in den ersten Wochen Missstände oder Fehler auffallen, seien Sie eher zurückhaltend und warten Sie auf den richtigen Moment dies anzupassen. Gerade als Neuling laufen Sie Gefahr schnell als Besserwisser zu zählen. Ihre Eigeninitiative und gute Ideen werden vor allem dann geschätzt, wenn Sie diese nicht besserwisserisch und belehrend vortragen, sondern diese sachlich und argumentativ gut begründet sind.
  • Nicht kritikfähig sein: Gerade als Praktikant werden Sie viele Fehler machen. Das liegt vor allem an Ihrer mangelnden Erfahrung, aber das wissen Ihre Kollegen auch und haben meist Verständnis. Äußern diese Kritik an Ihrer Arbeit ist das nicht als Zurechtweisung zu sehen, sondern als Feedback. Nehmen Sie Kritik daher nicht persönlich, hören Sie gut zu und versuchen Sie aus Ihren Fehlern zu lernen. Die nächste Gelegenheit, in der Sie sich beweisen können, kommt mit Sicherheit!
  • Private Nutzung des Arbeitscomputers: In vielen Unternehmen ist es ein absolutes No-Go während den Arbeitszeiten privat zu surfen, auch wenn Sie gerade mal nichts zu tun haben! Vor allem soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter werden oft als Arbeitsablenkung gesehen. Klären Sie daher unbedingt zu Beginn Ihres Praktikums ab, wie dies in Ihrem Unternehmen gesehen wird. Was Sie auf jeden Fall nicht dürfen: Ungefragt Bilder oder Informationen aus dem Unternehmen auf Facebook & Co. hochladen!
  • Lästern: Lästereien und Gerüchte gehören leider fest zum Büroalltag. Doch gerade als Praktikant sollten Sie sich hier zurückhalten und auf keinen Fall an den Lästereien beteiligen! Beobachten Sie lieber und hören Sie zu. So können Sie viel über das Unternehmen und die informellen Beziehungen der Kollegen und Abteilungen untereinander lernen. Fragen Sie sich dann, ob Sie sich in der Arbeitsatmosphäre auch langfristig wohlfühlen würden.

Praktika sind also eine gute Möglichkeit erste Berufserfahrungen zu sammeln. Auf diese Weise können Sie frühzeitig erkennen, worauf es im Arbeitsleben ankommt und ob Ihre Wunschbranche oder Ihr Traumjob wirklich so toll ist, wie Sie immer dachten. Auch machen Praktika Ihren Lebenslauf attraktiver. Doch sollten Sie aufpassen, dass Sie nicht zu viele Praktika absolvieren, da dies den Eindruck erwecken kann, dass Ihre Arbeitgeber nicht zufrieden waren. Mehr als drei bis vier Praktika sollte Ihr Lebenslauf nicht enthalten. Waren Ihre Vorgesetzten zufrieden, trauen Sie sich nach Ende des Praktikums nach einer Werkstudententätigkeit zu fragen. So bleiben Sie dem Unternehmen erhalten und haben bereits einen Fuß in der Tür.

Wer hat's geschrieben?

Simon Wächter

Als Masterstudent war Simon kurz vor seinem Berufseinstieg. Arbeitsmarktentwicklungen, Bewerbungstipps und Jobprofile interessierten ihn daher brennend, aber auch weitere spannende Themen aus Wirtschaft und Studentenleben sind nicht zu kurz gekommen.

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