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Dubai: Wachstumspolitik trifft arabische Tradition

  -   19. Februar 2015
Quelle: wedn/pixabay.com

Interkulturelles Management und Global Business live erleben – das war das Ziel von 25 Studierenden der Cologne Business School (CBS) und European Management School (EMS) während einer Exkursion in die Wachstumsregion Dubai. Dr. René Rüth, EMS-Dozent und Organisator der Reise, gibt Einblicke.

Dubai

Quelle: René Rüth

Wer an Dubai denkt, denkt an spektakuläre Bauwerke, Luxushotels, einzigartige Inselbauten und Mega Shopping Malls. Doch vor 30 Jahren war Dubai, die heutige Mega-City in den Vereinigten Arabischen Emiraten, noch ein unbedeutendes Wüstendorf. Seitdem hat sich viel getan und Dubai hat sich mit einer beispiellosen Wachstumspolitik in Höchstgeschwindigkeit zum wichtigen Drehkreuz für Global Business, World Tourism und International Logistics entwickelt. Die Entwicklung ist aber noch lange nicht am Ende. „Wir haben noch ambitionierte Zukunftspläne“, sagte der Senior Vice President for Training & Development bei der Fluggesellschaft Emirates im Headquarter am Flughafen Dubai vor einer Gruppe von 25 Studierenden der CBS und EMS. Im Fokus der einwöchigen Exkursion in die Wachstumsregion Dubai standen Intercultural Understanding, Diversity Management und International Growth Strategies. Denn gerade in der heutigen Zeit, wo sich die Unternehmen global ausrichten und sich auf internationale Beschaffungs- und Absatzmärkte konzentrieren müssen, gewinnen diese Themen immer mehr an Bedeutung und werden auf den internationalen Märkten erfolgsentscheidend.

„Mein persönlicher Anspruch an die Reise ist die Vermittlung eines umfassenden Verständnisses für diese kontrovers diskutierte Wachstumsregion, eine Horizonterweiterung für das künftige Berufsleben und natürlich ein unvergessliches Erlebnis für die Teilnehmer“, formulierte Dr. René Rüth, Organisator der Exkursion, Dozent an der EMS und Geschäftsführer des IMEC Management Instituts in Frankfurt, die Ziele der Exkursion.

Tradition und Wachstum verbinden

Die Exkursion konzentrierte sich speziell auf zwei zentrale Aspekte. Erstens, die Vermittlung von relevanten Insights zur arabischen Kultur, Tradition und Religion. Denn diese Komponenten haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Business Gepflogenheiten und damit den Geschäftserfolg in der arabischen Welt. Und zweitens, ein fundiertes Verständnis der regionalen Business Strukturen im Kontext des internationalen Wettbewerbs.

Hierzu standen zahlreiche kulturelle Dialogveranstaltungen, interkulturelle Diskussionen und Besichtigungen von historischen Stätten auf dem Programm. Zudem waren Fachvorträge mit Top Managern bei u.a. Emirates Airlines, der Bank of Sharjah (Commerzbank Group), Ingram Micro (Fortune 50) wichtige Bestandteile der Exkursion. Ergänzt wurden diese Termine durch eine „wirtschaftliche Einführung in die Region“ von der deutschen Auslandshandelskammer in Dubai (AHK) und einem Meet & Greet an der American University of Dubai mit spannenden Impulsvorträgen, die transnationale Impulse setzten. Auch Prof. Dr. Hummel, Dekan für Tourism Management an der CBS und EMS, sowie EMS-Studierenden Nadine Munz und Lukas Grevenstein gehörten zu den Referenten.

Open Doors. Open Minds.

Open Minds

Quelle: René Rüth

Um allerdings die Business Mentalität einer anderen Kultur verstehen zu können, muss man zuerst ihre Traditionen begreifen. Mit freundlicher Unterstützung des Sheik Mohammed Centers for Cultural Understanding (SMCCU) hatte das Exkursionsteam die Möglichkeit in einem Fachvortrag von Nasif Kayed, General Manager des SMCCU, in der Jumeriah Moschee zu lernen. Auf charmante, kritische und provokative Art diskutierte er zentrale Aspekte sämtlicher Welt-Religionen, kulturelle Sitten und Bräuche sowie landestypische Gepflogenheiten. Bei einer Follow-Up Veranstaltung, konnten die Studierenden im Rahmen eines taditionellen Emirati Lunch in der historischen Altstadt von Dubai die thematischen Ansätze vertiefen. Es war für alle Teilnehmer ein spannender Blick hinter die Kulissen von Tradition, Werten, Denkmustern und dem lokalen Verständnis des Islam. „Wünschenswert wäre, wenn die Medien Ihre Berichterstattung teilweise etwas mehrdimensionaler gestalten würden“, so das Fazit eines Teilnehmers.

Riding the Desert Dunes

Desert Tour

Quelle: René Rüth

Nach vielen inspirierenden Fachvorträgen stand am letzten Tag noch eine Besonderheit auf dem Programm: die Wüstentour. In fünf PS-starken Geländewagen startete das Exkursionsteam in das Naturschutz- und Wüstenreservat „Dubai Desert Conservation Reserve“. Nach intensivem „Dune-Bashing“ (Dünen Peitschen) wurde die ausgepowerte Gruppe in einem originalgetreuen Beduinencamp zu arabischen Speisen, einer traditionellen Shisha Pfeife und arabischem Bauchtanz empfangen.

„Diese Tour war echt einzigartig, so viele spannende Eindrücke, die man erst mal in Ruhe verarbeiten muss. Mein persönlicher Horizont hat sich deutlich erweitert“, fasste abschließend eine Studentin zusammen.

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Gastautor "Dr. René Rüth"

Dieser Artikel wurde von einem Gastautor verfasst. Dr. René Rüth ist mit über zehn Jahren Marketing-Erfahrung im nationalen und internationalen Geschäft ein erfahrener Manager im globalen Kontext.
René Rüth ist Geschäftsführer des IMEC Management Institute und Dozent an der European Management School (EMS) für die Bereiche Marketing Management und Corporate Social Responsibility.

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