Sie wissen bereits, was Sie studieren möchten? Dann bewerben Sie sich jetzt!

CBS and EMS go South Africa – ein Reisebericht

  -   23. Juni 2015
Quelle: EMS Mainz

Studentinnen und Studenten der Cologne Business School und der European Management School flogen mit Prof. Dr. Patrick Merten am 31.05.2015 bis zum 11.06.2015 nach Südafrika. Die insgesamt 21 Studenten verbrachten die ersten sechs Nächte in Kapstadt und anschließend weitere drei Nächte in Knysna.

In den ersten Tagen besuchten wir das berühmte Fußballstadion Kapstadts. Die Gruppe bekam einen Eindruck von der Nutzung des Stadions und des anliegenden Parks nach der Fußballweltmeisterschaft 2010. Aktuell finden dort Konzerte und Rugbytraining statt. Der detaillierte Einblick in den Businessplan war sehr spannend. Rugby hat in Südafrika weitaus mehr Anhänger als Fußball.

Das Land

Südafrika überzeugt uns mit beeindruckend vielseitigen Landschaften, die wir insbesondere während der zwei Safaris genießen konnten. Traumhafte Bergkulissen, die fast immer präsent waren, der Ausflug zum Tafelberg mit der Panorama Seilbahn, die Wanderung zum Leuchtturm. Anschließend entlang den Klippen am Kap der Guten Hoffnung (engl. Cape Point), bis zur Canopy Kletter Tour hoch in den Baumkronen über farnreiche Vegetation hinweg.

Das Essen

Es gab einige kulinarische Höhepunkte, wie beispielsweise die frischen Fischgerichte, Zebra, Strauß oder Springbock als Steak, Trockenfleisch oder Auflauf. Überraschenderweise gab es auch sehr vorzügliche Pasta, welche dem Einfluss der Einwanderer zu verdanken ist, ebenso wie das Meeresfrüchtecurry. Vegetarische Gerichte wie griechischer Salat mit saftigen Oliven oder Süßkartoffeln und Kürbis waren ebenfalls nicht zu verachten.

Der Wein

Während unserer Reise nach Südafrika konnten wir uns durch die Rot- und Weißweinvielfalt Südafrikas probieren. Im ältesten Weingut Südafrikas und im Fair Trade Weingut Thandi erprobten wir unsere Geschmacksnerven und hörten spannende Vorträge über das Projekt Thandi mit Obstanbau und Weinbau zur Schaffung von Arbeitsplätzen und finanzieller Unabhängigkeit.

Die Townships

Auch die Besichtigung der Townships war für viele eine sehr interessante Erfahrung. Wir durften mit einer Bewohnerin in die Häuser gehen, in denen sich die Frauen gerade die Haare flochten. Die Häuser waren mit Strom versorgt und in einigen lief gerade der Fernseher. Das Schwimmbad und der Street Art Wettbewerb waren Projekte, die wir vorher wahrscheinlich weniger erwartet hatten. Ein ehemaliger Londoner Mitarbeiter von dem britischen Koch Jamie Oliver hat es nach der gemeinsamen Restauranteröffnung in Kapstadt dem Projekt in Langa (Name des Townships) gewidmet. Er hielt einen Vortrag über die Zukunft des Townships und zeigte uns die verschiedenen Projekte, wie ein Kulturzentrum mit Töpferei, Musikschule und Kunstausstellung. Nach der Besichtigung war uns klar: Das Leben der Menschen dort spielt sich nicht in den Häusern, sondern auf der Straße ab. Vielen Bewohnern ist beispielsweise ein Auto wichtiger als ein tolles Haus. So waren wir nicht wenig überrascht, als wir Mercedes und VW vor den Häusern in den Townships stehen sahen.

Ein bemaltes Haus in den Townships

Ein bemaltes Haus in den Townships, Quelle: EMS Mainz

Der Einfluss von B BB-EE auf Unternehmen

Der Broad-Based Black Economic Empowerment (B BB-EE) Vortrag über die Integration von dunkelhäutigen Südafrikanern in die Wirtschaft durch ein Scorecard Modell, bei welchem Unternehmen durch die Förderung von stark pigmentierten Menschen jeder Herkunft und Religion Punkte erlangen können. Dies geschieht durch die Einstellung und Entwicklung durch Fortbildung und Coaching dieser Mitarbeiter. Zusätzlich werden vor- und nachgelagerte Stufen der Supply Chain berücksichtigt. Wenn das Unternehmen bei anderen Unternehmen mit einem guten B BB-EE Ranking einkauft oder an diese verkauft, fällt das positiv auf die eigene Scorecard zurück. Unternehmen können den B-BBEE Status Level 1-8 oder Non- Compliant Contributor werden. Das bestmögliche Ranking ist Level 1, dies stellt eine große Verhandlungsmacht dar und man hat die Auswahl, mit vielen Unternehmen zusammen zu arbeiten. Ist das Unternehmen allerdings weniger gut geranked, könnte dies Schwierigkeiten bringen. Diese Integration ist für Unternehmen dadurch fast unumgänglich geworden.

Einmalige Eindrücke und Erfahrungen machten wir auf den Safaris unserer Reise in Südafrika und fünf mutige Helden unserer Gruppe beim Bungee Sprung in 219m Tiefe in eine Schlucht.

Tiervielfalt in Südafrika

Von der riesigen Tiervielfalt haben wir Zebras, Springböcke, Ochsen, Löwen, Krokodile, Zuckervögel, Gnus, Flusspferde, ein an uns vorbeitrabendes Giraffen-Trio im Sonnenuntergang, Elefanten beim Spielen mit einem Ochsen und Strauße gesehen. Zudem beobachteten wir Paviane auf den Lodge Dächern unseres Hotels kletternd oder auf den Straßenschildern sitzend bis hin zu brütenden und schwimmenden Pinguinen. Manch einer hat bei genauem Hinsehen sogar Seerobben und Delphine bei dem Segeltörn auf dem Katamaran entdecken können. Die Seepferdchen in der Lagune auf dem Weg zum Featherbed Park haben sich vor uns versteckt. Die einzigen Tiere, die gezüchtet werden, sind Strauße und Schafe. Zebras und alle anderen Tiere werden nicht gezüchtet.

Ein kleiner Zusatz zu Elefanten: Sie trinken nicht aus dem Rüssel, sondern pumpen 7-8 Liter in den Rüssel wie ein großer, muskulöser Strohhalm und leiten es dann in das Maul. Sie kommunizieren über Schwingungen, die sie über die Füße wahrnehmen und ihre Ohren sind wie eine Klimaanlage. Dort fließen tausende Blutgefäße durch und kühlen den Elefanten ab.

Business Schools in Südafrika

Der Besuch der Graduate School of Business (GSB) die Business School der University of Cape Town (UCT), eine der weltweit Top 10 Universitäten für MBA und eines weiteren Insitutes brachte unter den Studenten einige Überlegungen bezüglich des Auslandssemester in Südafrika auf. Unser Professor versprach, sich um zukünftige Kooperationen zu kümmern, denn er hatte glücklicherweise noch etwas mehr Zeit als wir, in Südafrika zu verweilen. Bei einigen holten Praktikum, Hausarbeiten, Bachelor Thesis oder Arbeit sie dann wieder zurück in den Alltag.

Insgesamt war das Programm sehr vielseitig. Wir haben jeden Tag sehr spannende Geschichten über die Kultur und das Leben in Südafrika von Hannu, unserem Südafrikanischen Guide, auf dem Weg zu unseren Programmpunkten hören können. Die Freundlichkeit der Südafrikaner, die uns überall begegnete, war sehr schön. Man kannte sich nicht und doch grüßte man sich auf der Straße, in den Restaurants, im Hotel und in den Townships. Das war für uns, die wir aus Deutschland kamen, sicherlich Umstellung, was man auf dem Rückweg nach Deutschland gemerkt hat.
Eins ist sicher, wir werden alle irgendwann wieder nach Afrika reisen, denn alles haben wir noch lange nicht gesehen. Dann bis bald, auf der nächsten Studienreise nach Namibia!

Wer hat's geschrieben?

Corinna Koch

Nach dem Abitur folgte ein Auslandpraktikum in Buenos Aires und das anschließende Bachelor Studium in General Management. Sie studiert inzwischen International Business M. Sc. in London und schreibt im Blog über Inspiration, Start-ups oder sonstige Tipps und Tricks

Kommentare

Akkreditierungen

Mitgliedschaften

Partnerunternehmen

Sitemap

European Mangement School © 2018 | Impressum | Datenschutz
Haben Sie noch Fragen?
X

Wir helfen Ihnen gerne weiter! Kontaktieren Sie uns einfach über eines der untenstehenden Online-Formulare und wir werden Ihre Anfrage umgehend bearbeiten!

Oder kontaktieren Sie uns alternativ über folgende Kontaktadressen:

Tel.: +49 (0) 6131 880 55 31

Jetzt beraten lassen!