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Bewerbung: So gefällt Ihr Facebook-Profil Arbeitgebern

  -   5. September 2014
Quelle: loufre/pixabay.com

Immer mehr Unternehmen recherchieren online über Bewerber. Besonders beliebt: Facebook. So beeindrucken Sie potentielle Arbeitgeber mit Ihren Posts.

Das Facebook-Profil ist Ihre private Visitenkarte im Netz. Allerdings pflegen Bewerber für berufliche Zwecke eher ihr XING-Profil und vergessen dabei Facebook. Doch laut einer Studie des Hightech-Verbands Bitkom sucht ein Drittel der Personaler in den sozialen Medien nach Informationen über Bewerber – und das tun diese auch auf eher privaten Netzwerken wie Facebook. Daher: Seien Sie gerade als Bewerber vorsichtig welche Inhalte Sie bei Facebook veröffentlichen.

Wilde Partyfotos, Lästereien über Arbeitskollegen und Rechtschreibfehler – das sind die Jobkiller auf Facebook, ergab eine Studie der Agentur Careerbuilder, die US-Personalabteilungen befragt hat. Bei 51 Prozent der gescannten Profile kam es aufgrund von „Fehlern“ nicht zum Jobangebot. Die häufigsten Fehler: Unangemessene Fotos (46 Prozent), Hinweise auf Alkohol- und Drogenkonsum (41 Prozent) und falsche Grammatik (31 Prozent). Doch wer sich kreativ und kommunikativ darstellt, hat Vorteile bei der Bewerbung, sagen die Personaler.

Sein Facebook-Profil clever gestalten

Facebook ist kein Karrierenetzwerk wie zum Beispiel XING, sondern eine persönliche und emotionale Plattform. Scannen Personaler ein Facebook-Profil wollen sie mehr über den Charakter, die Lebenseinstellung und Freizeitaktivitäten des Bewerbers herausfinden. Das können Sie nutzen, um gezielt Eigenwerbung zu betreiben – vorausgesetzt die Privatsphären-Einstellungen sind entsprechend eingestellt.

Die Inhalte auf Facebook müssen natürlich mit den Informationen in den Bewerbungsunterlagen übereinstimmen. Das heißt aber nicht, dass Sie Ihre Bewerbung reproduzieren sollen, sondern geben Sie zusätzliche Informationen zu Ihrer Person. Überlegen Sie, welches Bild Sie vermitteln wollen und richten Sie daran die Inhalte und Aussagen Ihres Profils aus. Mit welchen Posts Sie punkten, hängt von der Stelle ab, die Sie suchen. Möchten Sie sich als teamfähig darstellen, könnten Hinweise auf die Mitgliedschaft in einem Sportverein oder einer Musikband helfen. Interkulturelle Kompetenzen veranschaulichen Sie mit Postings während eines Auslandsaufenthalts. Auch die richtigen „Likes“ zeichnen ein Bild von Ihnen. Achten Sie darauf, dass Sie passende Veranstaltungen, Organisationen und Fanpages mit „Gefällt mir“ markieren.

Doch übertreiben Sie nicht. Plumpe Selbstdarstellung wird den Personalern auffallen und schnell an Ihrer Glaubwürdigkeit zweifeln lassen. Daher bleiben Sie stets authentisch!

Freundschaftsanfragen an Personaler sind ein No-Go

Auch Personaler haben Facebook-Profile. Aber denken Sie daran, dass diese eher privat genutzt werden. Daher sind Freundschaftsanfragen und Nachrichten an Personaler auf Facebook ein Tabu. Nutzen Sie hierfür lieber die Business-Netzwerke XING oder LinkedIn.

Folgen Sie den offiziellen Recruiting-Seiten der Unternehmen. Hier veröffentlichen die Personalabteilungen Stellengesuche und auch aktuelle Informationen. So bleiben Sie auf dem neuesten Stand. Zudem können Sie Fragen stellen und aktiv mitdiskutieren, um auf sich aufmerksam zu machen. Übertreiben Sie aber nicht, sondern begrenzen Sie Ihre Aktivitäten auf Themen, bei denen Sie Ihre Expertise zeigen können.

Facebook-Profil kann Vorteile bei der Bewerbung verschaffen

Auch wenn Sie Facebook für private Zwecke nutzen, sollten Sie beim Posten von Inhalten zumindest kurz überlegen, ob diese auch bei positiv Arbeitgebern ankommen würden. Alternativ könnten Sie auch Ihre private Seite mit einem Nickname versehen, wenn Sie nicht gefunden werden wollen. Diese für Nicht-Freunde sperren und sich einen separaten Account nur für Berufliches anlegen. Generell ist es aber kein Nachteil sich auf Facebook zu präsentieren. Denn dort können Sie Ihre Sicherheit im Umgang mit sozialen Medien demonstrieren und mittels eines clever gestalteten Profils sich sogar Vorteile im Rennen um den gewünschten Arbeitsplatz verschaffen.

Lesetipps:
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Wer hat's geschrieben?

Simon Wächter

Als Masterstudent war Simon kurz vor seinem Berufseinstieg. Arbeitsmarktentwicklungen, Bewerbungstipps und Jobprofile interessierten ihn daher brennend, aber auch weitere spannende Themen aus Wirtschaft und Studentenleben sind nicht zu kurz gekommen.

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