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Nach einer Beförderung fragen sowie andere unangenehme Gespräche meistern!

  -   21. November 2017
Quelle: geralt/pixabay.com

Nach einer Beförderung zu fragen kann unangenehm werden, auch wenn man der Meinung ist, dass es langsam an der Zeit ist, in seiner Karriere einen Schritt weiter zu gehen. Dieses Gespräch sowie andere können allerdings mit einigen wenigen Tipps so aufgebaut werden, dass sie für Dich und Deinen Vorgesetzten deutlich angenehmer ablaufen.

1. Hausaufgaben machen

Ganz wichtig ist es, dass Du Dich vor Deiner möglichen Beförderung richtig informierst, denn Du musst bereit sein zu erklären, warum ausgerechnet Du diese verdienst. Versuche vorher eine Liste zu erstellen mit den Leistungen, die Du bisher erbracht hast und wie diese Deinem Unternehmen in der Zukunft einen Vorteil verschaffen. Zudem solltest Du bereits wissen, welche neue Position Du genau erreichen möchtest, um die genannten Punkte möglichst direkt einzubauen. Am besten integrierst Du interpersonal Skills mit konkreten Fakten wie Verkaufszahlen oder ähnlichem.

2. Perfektes Timing

Es gibt keinen perfekten Zeitpunkt, um nach einer Beförderung zu fragen. Allerdings sind manche Zeitpunkte eher angebracht als andere. Zum Beispiel bietet es sich an, während dem persönlichen Jahres- oder Halbjahresgespräch eine Beförderung anzusprechen. In diesem Rahmen besteht bereits die Möglichkeit, über vergangene Leistungen zu sprechen und direkt anzusprechen, was in der näheren Karriere-Laufbahn ansteht. Außerdem solltest Du Dir genau überlegen, wo Du im Team stehst und wie Deine nähere Umgebung sich gerade bewegt. Hab keine Scheue, auch in schlechteren Geschäftszeiten nach einer Beförderung zu fragen, denn die meisten Unternehmen wissen immer noch, dass die Mitarbeiter die wertvollste Ressource darstellen!

3. Ein Meeting arrangieren

Wenn Du Deine mögliche Beförderung nicht während eines Jahres- oder Halbjahresgespräch ansprechen möchtest, solltest Du ein Meeting vereinbaren und dieses perfekt vorbereiten. Deine Argumente sollten bereits erarbeitet sein, bevor Du Deinen Vorgesetzten um einen Termin bittest. Du solltest auch sicherstellen, dass dieser weiß, dass es in dem von dir angesetzten Meeting um Deine Leistungen und Dein Potential in der Zukunft geht. Du solltest es möglichst vermeiden, dass Dein Vorgesetzter mit diesem Thema komplett überrumpelt wird.

4. Frauen-Faktor

Einer der größten Fehler, die Frauen begehen, ist, dass sie ihr Gehalt nicht verhandeln. Egal, ob Mann oder Frau sollte man sich ideal auf Gehaltsdiskussionen vorbereiten und genau wissen, welche Zahlen angemessen sind. Nicht nur der eigene Wert innerhalb des Unternehmens muss einem klar sein, sondern auch der Wert außerhalb des eigenen Unternehmens.

5. Follow-Up

Sobald Du die Zusage für Deine Beförderung erhältst, sollten die nächsten Schritte klar festgehalten sein. Sollte keine Beförderung für dich herausgesprungen sein, ist es nichtsdestotrotz eine gute Gelegenheit herauszufinden, was Du in Zukunft verändern solltest, um eine mögliche Beförderung zu ergattern. Sobald Du der Meinung bist, dass Du eine Beförderung bekommen könntest, solltest Du danach fragen, denn auch für Deine Vorgesetzten ist es ein gutes Zeichen, dass Du motiviert bist und gerne in Deiner Karriere weiterkommen möchtest.

Wer hat's geschrieben?

Kim Heinz

Kim Heinz ist Alumna der European Management School. Dort studierte sie International Business mit dem Schwerpunkt Marketing Management. Des Weiteren absolvierte Sie ihren Master of Science in International Marketing Management with Consumer Psychology an der Heriot-Watt University in Edinburgh, Schottland. Sie spezialisiert sich auf Texte über das Studentenleben.

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