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Von Nachhaltigkeit, unternehmerischer Verantwortung und der Optimierung des Trinkwassers

News   -  10. Dezember 2018

EMS Studierende besuchen die BRITA GmbH

Hidden Champion, Global Brand und die Vision, „die Art und Weise, wie Menschen Wasser trinken, nachhaltig (zu) verändern“ – mit diesen Aussagen definiert die BRITA GmbH sich als Unternehmen. Ganz klar, dass sich der Hersteller von Trinkwasserfiltern auch intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzt. Das wollten sich die Studierenden des Kurses Sustainable Management unter der Leitung von Rauno Gierig, Dozent für Marketing und Internationales Projektmanagement an der European Management School (EMS), genauer ansehen und besuchten das in Taunusstein ansässige Unternehmen.

Nachdem Yvonne Etscheid, Junior Manager Personal & Organizational Development, den Studierenden einen Überblick über Entwicklung, Produkte und Philosophie der BRITA GmbH gegeben hatte, stieg Sustainability Managerin Meike Rapp mit der Gruppe in das Thema Corporate Responsibility ein. Zunächst stellte Rapp verschiedene Facetten der unternehmerischen Verantwortung vor, die neben Herstellungsprozessen und Produkten auch alle anderen Unternehmensbereiche, wie z.B. das Personalmanagement, das Supply Chain Management oder auch das Finanzmanagement beträfe. Auch wenn unternehmerische Entscheidungen in der Regel in erster Linie aus finanzieller Sicht getroffen würden, müsse man sich bewusst machen, dass damit immer sowohl alle Bereiche eines Unternehmens betroffen seien als auch externe Bereiche wie die Gesellschaft oder die Umwelt beeinflusst würden – in positiver sowie in negativer Hinsicht. Entscheidend sei hierbei, die positiven Aspekte zu fördern, sie transparent darzustellen und die negativen Aspekte zu reduzieren.

Zusätzlich werde das CR-Management sowohl durch externe Treiber, wie  kritische Kunden, öffentliche Diskurse oder politische und rechtliche Vorgaben, als auch durch interne Treiber, wie das Selbstverständnis des Unternehmens, Erwartungen der Arbeitnehmer/innen, Aspekte des Marketings, das Markenimage oder die Verpflichtung zur Berichterstattung beeinflusst. Im Fall von BRITA bedeute dies z.B. die Auseinandersetzung mit kritischen und zunehmend gut informierten Kunden im Blick auf ökologisch tragbare Alternativen zu Plastikflaschen und Recyclingsystemen der Wasserfilter oder auch wachsende Wettbewerbsrisiken durch die Forderungen nach erhöhter Transparenz.

Um vor diesem Hintergrund zukunftsfähige Entscheidungen treffen zu können und sich sowohl nach innen als auch nach außen als zuverlässiger und verantwortungsvoller Partner zu präsentieren, hat BRITA fünf Handlungsfelder definiert, die das Thema der Nachhaltigkeit in sämtliche Unternehmensbereiche fest integrieren sollen: die Produktverantwortung, den Umweltschutz, die Verantwortung in der Wertschöpfungskette, eine produktive Arbeitsumgebung sowie die soziale Verantwortung.

Im anschließenden Workshop waren die Studierenden gefragt, sich intensiv mit den Themen Nachhaltigkeit der Produkte und Verantwortung in der Wertschöpfungskette auseinanderzusetzen und ihre Ideen und Argumente einzubringen.

Eine weitere Dimension in der Umsetzung der Corporate Responsibility lernten die Studierenden im Erfahrungsbericht von Sebastian Sandor, Senior Manager Business Development, kennen. Mehrere Jahre war Sandor u.a. auch für die BRITA Group in China tätig und musste sich dort mit abweichenden Maßstäben im Blick auf Markenkonzepte, Kaufgewohnheiten, Transparenz oder Einflüsse in der Wertschöpfungskette auseinandersetzen. In seinem aktuellen Projekt treffen die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung aufeinander: bei der Konzeption des „BRITA Spot“ geht es um die Entwicklung eines öffentlichen Sharing-Systems mit dem Wasserspender flächendeckend über QR Codes nutzbar sein und Einwegflaschen vermieden werden sollen. Abschließend stellte Sandor heraus, dass für den meisten Kunden beim Kauf von Produkten Aspekte des Umweltschutzes jedoch noch hinter Argumenten wie dem Wohlergehen der Familie, der Identifikation mit einer Marke oder des Komforts zurückständen.

Die EMS bedankt sich für die umfassenden Einblicke, die die Studierenden erhalten haben, und freut sich auf die nächsten Kooperationen mit der BRITA GmbH im Rahmen der in allen Studiengängen integrierten Business Projects und als Teilnehmer am EMS Career Day im März 2019.

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