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Networking 2.0 und der Smalltalk in der Kaffeeküche

Karriere   -  7. Juli 2018

Am 30. Juni hatte die European Management School (EMS) wieder Studierende, Alumni und Young Professionals zum Frühstück ins benachbarte Hotel Hyatt Regency eingeladen. Wie auch schon bei den vergangenen Veranstaltungen der Reihe „EMS Business Breakfast“ stand für die Teilnehmenden allerdings viel mehr als ein reichhaltiges Frühstücksbuffet im Mittelpunkt. Auch bei dieser Veranstaltung ging es den Gästen in erster Linie darum, ein hochaktuelles Karrierethema zu diskutieren und das eigene berufliche Netzwerk zu erweitern. „Networking 2.0 – Digitales Potential für deine Karriere“ lautete das Thema des Impulsvortrags, mit dem Torsten Netzer, Co-Founder und Managing Director des IMEC Management Instituts, das Event eröffnete.

Zur Diskussion des Veranstaltungsthemas innerhalb der einzelnen Tischgruppen wurden die Teilnehmenden auch dieses Mal wieder von exzellenten Tischpaten herausgefordert: hierzu zählten neben Torsten Netzer und EMS-Leiter Prof. Dr. Uwe-Wilhelm Bloos auch Oliver Kipcic, Managing Director Oliver James Associates, Holger Wolf, Senior Consultant Digital & Cross-Mediales Dialogmarketing, Deutsche Post DHL sowie Dominic Multerer, Marketing-Querdenker, Autor, Speaker.

Rauno Gierig, Vice President WealthCap, führte als Moderator durch die Veranstaltung und konnte aus eigener, langjähriger Vertriebserfahrung die Bedeutung eines gut funktionierenden Netzwerks bestätigen. Doch trifft dies auch auf alle Bereiche zu? Und wie sollte mein persönliches Netzwerk aufgebaut sein? Genau das wollte Gierig von den Tischpaten wissen, ließ diese zu Beginn des Diskussionen einzeln zu Wort kommen, sammelte während der angeregten Gespräche an den jeweiligen Tischen Eindrücke und Meinungen und resümierte zum Abschluss der Veranstaltung die wesentlichen Aussagen.

Netzwerke sind für die persönliche Karriereentwicklung unerlässlich – darin waren sich alle Teilnehmenden einig. Doch sie dienen nicht nur als „Karriere-Turbo“, sie stellen in einer Welt, die sich immer rasanter verändert und zunehmend mit Unsicherheiten zu kämpfen hat, auch eine Art Schutzwall oder Geflecht zum Auffangen dar. Essentiell für ein starkes Netzwerk ist jedoch die Qualität der Beziehungen. Durch die Investition von Zeit in die Beziehungspflege und in das Teilen von Gemeinsamkeiten entsteht Vertrauen und „Vertrauen ist die Währung für intensive Kontakte“, so Gierig.

Eben diese belastbaren Kontakte bilden den Kern des sogenannten „Granitzky Circles“. Dieses Modell zum Management von Netzwerken beschreibt einen kleinen Kern von intensiven Kontakten, die von losen Kontakten am Rand umgeben sind. Bei der Aktivierung der Kontakte geht es im Wesentlichen um den Aspekt des Mehrwerts, den man selbst für sein Netzwerk generieren kann – denn nur, wer seinem Netzwerk etwas bietet, kann im Gegenzug auch auf die Unterstützung durch die Kontakte bauen.

Doch was bedeutet Netzwerkaufbau und –pflege in einer zunehmend digitaler werdenden Welt, in der man sich über Social Media Profile mit seinen Kontakten vernetzt und in der die „klassische Bewerbungsmappe“ ausgedient hat? „Die persönliche Kommunikation ist nach wie vor wichtig – also offline und online, nicht offline versus online“, resümierte Gierig die Diskussionsergebnisse. „Es ist wichtig, die ältere Generation mit auf die Reise mitzunehmen, damit alle von der Digitalität profitieren. Nur so kann es eine breite Veränderung geben und nur so können auch auf der mehrheitlich durch die ältere Generation besetzten CEO Ebene strategisch zukunftsweisende, also auch digitale, Entscheidungen getroffen werden.“

Eine ausschließlich virtuelle Kontaktpflege in Form von E-Mails oder „Likes“ sei nicht effektiv, so Gierig. Zur Umwandlung von losen Kontakten in intensive Kontakte komme es auch auf die persönliche Kommunikation an: „Um Innovationen möglich zu machen, benötigt man immer noch den persönlichen Austausch – das klassische Gespräch in der Kaffeeküche. Digitalität an sich hat keinen Innovations- und Kreativitätswert, sondern ist Mittel zum Zweck. Künstliche Intelligenz im Sinne von mehrwertschaffenden Innovationen gibt es aktuell nicht.“

Die nächsten Möglichkeiten zur persönlichen Kontaktpflege kombiniert mit intelligentem Input bieten sich Studierenden und weiteren Interessieren auch im Rahmen der nächsten EMS Career Services Events – Informationen und Anmeldung unter career@ems.de.

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