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Mit fundierten Prognosen Vertrauen schaffen

News   -  16. April 2019

Gastvortrag der Schufa Holding AG an der EMS

Kreditwürdigkeit, Risikoeinschätzung, Schuldnerauskunft – diese Begriffe werden häufig als erstes mit der „SCHUFA“ in Verbindung gebracht. Doch dass die Schufa Holding AG weit mehr als ein „Schuldnerregister“ ist, erfuhren die Studierenden der European Management School (EMS) in einem Gastvortrag des Unternehmens. Annika Wittner, Studentin des Studiengangs General Management, war dabei:

„Im Rahmen der Vorlesung Organisationspsychologie bei Herrn Prof. Dr. Stefan Schwarz bekamen wir am 8. April 2019 die Möglichkeit, an einem Vortrag von Herrn Ingo Koch teilzunehmen. Herr Koch ist der Leiter Media Relations & Kommunikation bei der Schufa Holding AG.

Der Vortrag begann mit der Fragestellung, welcher Teilnehmer bereit wäre, ihm 1000€ zu leihen und welche Motive ihn dazu animiert hätten. Die Argumentation war eindeutig: Geld leihen ja, aber nur, wenn klar ist, dass die Person seriös ist und man sein Geld sicher mit Zinsen zurückbekommt.

Kreditgeschäfte finden jeden Tag hunderttausendfach statt und in unserer zunehmend digitalisierten Welt auch zwischen Personen und Geschäftspartnern, die einander nicht mehr persönlich kennen. Dabei handelt es sich nicht nur um Geldkredite, wie z. B. Bankkredite oder Ratenzahlungsgeschäfte. Auch der verbraucherfreundliche Kauf auf Rechnung, bei dem sich Kunden die Ware von ihrem Onlinehändler erst nach Hause liefern lassen und später bezahlen, ist ein Kreditgeschäft – ein sogenannter Warenkredit. So beliebt diese Bezahlart bei den ehrlichen Kunden ist, so öffnet sie gerade für Betrüger die Möglichkeit, mit gestohlenen Identitäten unrechtmäßig shoppen zu gehen. Alleine im E-Commerce beträgt der Schaden durch Online-Betrug über 2,5 Milliarden Euro im Jahr – mit steigender Tendenz.

Vertrauen in seinen Geschäftspartner ist eine wesentliche Voraussetzung für eine florierende Wirtschaft. Das gilt in besonderem Maße für Kreditgeschäfte und solche, in denen Anbieter und Kunde sich unbekannt sind und nur digital miteinander kommunizieren. Hier kommt die Schufa ins Spiel: Sie sorgt mit ihren Informationen für das nötige Vertrauen und hilft den Unternehmen bei der Risikoeinschätzung von Geschäften in Bezug auf das Zahlungsausfall- oder Betrugsrisiko.

Das vor über 90 Jahren in Berlin gegründete Unternehmen verfügt über eine einzigartige Datenbasis von über 67,7 Privatpersonen und 6 Millionen Unternehmen in Deutschland. Neben den Identitätsdaten wie Name, Vorname, Geburtsdatum und Anschriften sind auch Informationen über Konten, Kreditkarten, aufgenommene und zurückbezahlte Kredite, etc. gespeichert, also sogenannte kreditrelevante Informationen Diese werden einerseits aus öffentlichen Verzeichnissen (Schuldnerverzeichnisse, Insolvenzregister, …) übernommen der Großteil der Informationen stammt jedoch von den rund 9.500 angeschlossenen Vertragspartnern. Das Schufa-Verfahren beruht auf einem Modell der Gegenseitigkeit. Eine Auskunft kann nur derjenige erhalten, der angeschlossener Vertragspartner ist und zugleich auch Informationen meldet. So werden regelmäßig Informationen zu neuen Konten oder Kreditverpflichtungen oder auch Zahlungsstörungen ergänzt und aktualisiert. Wichtig: zu über 90 Prozent der der Schufa bekannten Personen liegen ausschließlich positive Vertragsinformationen vor. Die Annahme, die SCHUFA wäre ein Schuldnerregister, ist also falsch. Weiterhin ist der SCHUFA auch nicht bekannt, was ein Kunde einkauft, wie viel Geld sich auf seinem Konto befindet und welches Gut oder welche Leistung finanziert worden ist. Für die Antwort auf die Frage, ob ein Verbraucher seinen Kreditverpflichtungen ordnungsgemäß nachkommt, ist das nicht entscheidend.

Durch das SCHUFA-Verfahren profitieren Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen. Während die Unternehmen ihr Risiko des Zahlungsausfalls minimieren und sich vor Betrug schützen, werden Kreditgeschäfte für die Verbraucher einfacher, schneller und günstiger; letztlich würden ja die Schäden durch Zahlungsausfall auf die Preise und Kreditkonditionen umgelegt. Dass das Verfahren hervorragend funktioniert, zeigt die regelmäßig gemessene Rückzahlungsquote von Krediten, zu denen die SCHUFA vorher angefragt worden ist: Sie liegt mit 97,8% Prozent auch im internationalen Vergleich besonders hoch.

Oftmals betrachtet man nur den Vorteil der Unternehmen, die eine Prüfung des Konsumenten verlangen. Aber auch Privatkunden haben die Möglichkeit, von Auskünften über Unternehmen Gebrauch zu machen. Wenn man beispielsweise auf der Suche nach dem richtigen Bauträger für sein Eigenheim ist, kann man vor Vertragsunterzeichnung dieses Unternehmen mit der SCHUFA-Unternehmens-Auskunft für Privatpersonen auf seine wirtschaftliche Vertrauenswürdigkeit und Kreditwürdigkeit hin überprüfen. So kann man sich vor bösen Überraschungen – beispielsweise der Pleite des Bauunternehmens während der Bauphase ­– schützen. Außerdem bietet die Original SCHUFA-BonitätsAuskunft die Möglichkeit, die eigene finanzielle Seriosität einem Dritten gegenüber, z. B. dem zukünftigen Vermieter, glaubhaft zu belegen.

Die Schufa ist keine Behörde, sondern ein erfolgreiches, wachsendes und Arbeitsplätze schaffendes privatwirtschaftliches Unternehmen mit Sitz in Wiesbaden. Der Claim „Wir schaffen Vertrauen“ ist dabei mehr als eine Werbebotschaft. Er spiegelt das Ziel des Unternehmens wieder, mit qualifizierten Informationen und den bestmöglichen Prognosen Kreditgeschäfte zum Nutzen für Verbraucher und Unternehmen sicherer zu machen

Wir danken Herrn Prof. Schwarz für seine zur Verfügung gestellte Vorlesungszeit und Herrn Koch für seinen engagierten und informativen Vortrag über die Schufa.“

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