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Fight or Flight – Stressreaktionen intelligent nutzen

News   -  20. Mai 2019

Vortrag Stressmanagement für Studierende an der EMS

Prüfungsdruck, Lampenfieber bei Präsentationen oder ein hoher Workload – Studierende sehen sich in ihrem Hochschulalltag mit einer Vielzahl an Herausforderungen konfrontiert. Nicht selten führt dies zu einem erhöhten Stressempfinden und im schlimmsten Fall sogar zu Burnout und Depressionen. Dass es gar nicht erst soweit kommen muss und dass sich Stress auch intelligent nutzen lässt, erfuhren die Studierenden der European Management School (EMS) in einem sehr informativen und unterhaltsamen Vortrag von Dr. Hendrik Wahler. Als promovierter Experte für menschliche Veränderungsprozesse, Lehrbeauftragter für Stressmanagement sowie Business Coach und Trainer für Mentalstrategien, eröffnete Wahler für viele ein ganz neues Verständnis für Entstehung, Auswirkungen und Umgang mit Stress.

Anhand von aufschlussreichen Einblicken in die Ursprünge und Funktionen von Stress-Reaktionen stellte Wahler den Teilnehmern/innen den natürlichen Stress-Zyklus von der Wahrnehmung einer Gefahr, der Reaktion durch Kampf oder Flucht sowie der nachfolgenden Regenrationsphase vor. Das ganz normale und überlebenswichtige Stressempfinden mache uns heute zunehmend dadurch zu schaffen, dass der natürliche Stresszyklus durch eine wachsende Anzahl an „Gefahren“ außer Kraft gesetzt werde. Insbesondere die Digitalisierung verdichte Raum und Zeit und setze damit die natürlichen Zyklen außer Kraft.

Dem lasse sich aber mit einem effektiven Stressmanagement und einer guten Stress-Fitness begegnen, so Wahler. Er stellte den Studierenden vier Strategien vor, den Stresssymptomen zu begegnen: „Stress lässt sich nicht immer ändern, aber der Umgang damit. Nutzt den Stress, um daran zu wachsen. Auch Muskeln wachsen nur gegen Widerstände.“ Stress lasse sich durchaus intelligent und positiv nutzen; ein mittleres Anspannungsniveau wirke sich immer leistungssteigernd aus, während zu wenig oder zu viel Angstempfinden in der Regel zu Unterforderung bzw. Panik führe. Doch es komme nicht nur darauf an, die eigene Stress-Fitness zu verbessern, auch ein effektives Genusstraining sei entscheidend: „Schafft euch Räume für Dinge, die ihr wirklich gerne macht, und habt Mut, einfach auch mal Zeit bewusst zu vergeuden.“

Die Studierenden der EMS können sich auf weitere Trainingseinheiten zum Ausbau ihrer persönlichen Stress-Fitness freuen: Im kommenden Wintersemester bietet die EMS in Kooperation mit Dr. Hendrik Wahler und der Techniker Krankenkasse ein Seminar zum Thema „Mentalstrategien“ an. Infos und Anmeldung unter career@ems.de.

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